Mobilität von morgen

Ein Viertel unserer Treibhausgasemissionen stammt aus dem Verkehr. Wir brauchen eine echte Verkehrswende, wenn wir das Klima retten wollen. Von allen Verkehrsmitteln hat das Fahrrad die niedrigste CO2-Bilanz.15 Das flache Ried ist perfekt zum Radfahren. Damit alle sicher und bequem mit dem Fahrrad unterwegs sein können, brauchen wir eine bessere Infrastruktur für Radfahrer. Auch der öffentliche Nahverkehr mit Bus und Bahn ist umweltfreundlich, aber leider oft wenig zugänglich. Deshalb setzen auf einen gut getakteten und zuverlässigen ÖPNV, der den Alltag erleichtert. Ein Ausbau der Stadtbuslinien schafft Mobilität für alle. Für den automobilen Individual- und Lieferverkehr, der in Zukunft weitgehend elektrisch sein wird, setzen wir auf eine flächendeckende Ladeinfrastruktur in der gesamten Stadt.


  • Platz für alle: Das Parkraumkonzept

    Parkraumbewirtschaftung ist ein faires und finanziell notwendiges Steuerungsinstrument. Es geht nicht darum, Autofahrerinnen einzuschränken, sondern darum, den knappen und wertvollen öffentlichen Raum gerecht zu verwalten und die Kosten fair und verursachendengerecht zu verteilen. Wir werden gemeinsam mit allen Beteiligten ein tragfähiges Parkraumkonzept für Bürstadt erarbeiten. Verschiedene Zonen für Kurzzeitparkende, Anwohnerinnen, Pendelnde im Umstieg zum ÖPNV und für Langzeitparkende verteilen die Kosten verursachendengerecht, und die Einnahmen können zweckgebunden für die Sanierung von Straßen, Radwegen und Gehwegen verwendet werden. Und mit einem sinnvollen Parkkonzept können auch die Bürgersteige wieder frei werden für Fußgängerinnen, Menschen mit eingeschränkter Mobilität und spielende Kinder. Denn öffentlicher…

  • Geteilt bringt mehr: Carsharing

    Im Schnitt steht ein Auto 95% seines Lebens still.19 Das sind verschwendete Ressourcen und verschwendeter Parkraum. Carsharing ist eine Lösung, den motorisierten Individualverkehr nachhaltiger zu machen.Besonders junge Leute profitieren von flexiblen, kostengünstigen Optionen, während ältere Menschen die Unabhängigkeit genießen, ohne auf ein eigenes Auto angewiesen zu sein. Um den Teufelskreis fehlender Nachfrage wegen fehlenden Angebots zu durchbrechen, fördern wir kommerzielles Carsharing in Bürstadt und bauen das städtische Angebot aus bzw. setzen es neu auf.

  • Schnell und günstig: Die Ladeinfrastruktur

    Die Zukunft des Automobils ist elektrisch. Die Wallbox am Eigenheim ist oft bereits heute Normalität. Es gibt aber viele Mietwohnungen ohne eigene Ladeinfrastruktur, deren Eigentümerinnen nicht zur Nachrüstung verpflichtet sind. Wir schaffen Anreize für Vermieterinnen zur freiwilligen Nachrüstung. Und um Engpässe zuvermeiden, installieren wir gleichzeitig an mindestens 10% aller öffentlichen Parkplätze Ladesäulen. Dazu gehen wir strategische Partnerschaften mit Energieversorgern ein, um den Ladestrom günstig und bezahlbar zu halten.

  • Gut getaktet und pünktlich: Der ÖPNV

    Seit 2018 hat sich im Bürstädter ÖPNV viel getan, aber es ist noch nicht genug für eine echte Verkehrswende. Ein moderner Stadtbus ist das Herzstück der Mobilität für alle, die in Bürstadt ohne eigenes Auto unterwegs sind. Ein starrer Fahrplan mit einer 30- oder 60-Minuten-Taktung wird den heutigen Bedürfnissen jedoch oft nicht gerecht. Wir erarbeiten und testen neue Konzepte, wie z.B das Flexline-Angebot des VRN oder die Anschaffung eines Stadtmobils. Anstatt nur über Taktverdichtungen der Busse zu reden, setzen wir uns für die Einführung eines flexiblen Angebots ein, sowohl was Streckenführung als auch was Fahrplan angeht. Bei Zügen und Regionalbussen…

  • Wer sein Rad liebt: Das Fahrradparken

    Fahrraddiebstahl und Vandalismus lassen viele Menschen zögern, ihre Fahrräder im öffentlichen Raum abzustellen, um zum Beispiel in den ÖPNV umzusteigen. Nur wenn Fahrräder sicher abgestellt werden können, werden noch mehr Bürgerinnen auf das Fahrrad umsteigen. Wir installieren mehr überdachte Fahrradstellplätze und Fahrradboxen auch an allen Bahnhöfen. Wir schaffen überdachte Fahrradstellplätze an Einkaufszentren und in der Innenstadt. Alle Überdachungen werden mit PV ausgestattet, womit wir eine kostengünstige Ladeinfrastruktur für eBikes ermöglichen.

  • Sicher weiterkommen: Brennpunkte entschärfen

    Die Kreuzung Forsthausstraße und Nibelungenstraße mit Bahnübergang sowie die Einmündung der Wasserwerkstraße in die Nibelungenstraße sind zwei der gefährlichsten Brennpunkte für Fahrradfahrerinnen, Fußgängerinnen und Autofahrerinnen in Bürstadt. Die Planungen zur Umgestaltung der östlichen Nibelungenstraße gehen in die richtige Richtung. Wir wollen so viele gesunde Bäume wie möglich erhalten und gleichzeitig die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen gewährleisten. Insbesondere der Fuß- und Radweg in Richtung Riedrode innerhalb der Stadtgrenzen erfordert neue Ideen und Konzepte, die den ruhenden Autoverkehr nicht über den Radund Fußgängerinnenverkehr stellen. Auch in den engen Straßen der Innenstadt ist die Verkehrssituation schwierig. Ein durchdachtes und mit den Einwohnern abgestimmtesEinbahnstraßenkonzept könnte…

  • Schnell und sicher am Ziel: Das Radwegekonzept

    Das Fahrrad ist für unsere Kinder die erste Möglichkeit, eigenständig mobil zu sein. Sie sind nicht mehr abhängig von Elterntaxis sondern kommen selbständig zur Schule, ins Schwimmbad oder zu Freundinnen. Aber gleichzeitig setzen wir unsere Kinder im Straßenverkehr einer erhöhten Gefahr aus, wenn wir unsere Infrastruktur ausschließlich für Autos optimieren. Der Kreis hat ein Radverkehrskonzept erarbeitet, aus dem sich viele sinnvolle Maßnahmen für Bürstadt ableiten lassen. Wir erstellen ein praktikables Verkehrskonzept unter Umsetzung des Radverkehrskonzeptes des Kreises, so schaffen wir eine Verkehrsregelung auf Augenhöhe: Alle Verkehrsteilnehmerinnen sind gleichberechtigte Partnerinnen im Straßenverkehr. Bürstadts Straßen werden überall ungehindert, sicher und komfortabel mit…

  • Sicherheit und Lebensqualität: Tempo 30 für Bürstadt

    Bei Tempo 30 wird der wahrgenommene Lärm halbiert, der Verkehr fließt besser, und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen wird drastisch erhöht, vor allem die unserer Kinder auf dem Schulweg. Der Zeitverlust im Vergleich zu 50 km/h ist verschwindend gering. Deshalb führen wir Tempo 30 im gesamten Innenstadtgebiet ein. Insbesondere die Durchgangsstraßen sind nach wie vor erhebliche Gefahrenstellen. Strecken wie die untere Mainstraße müssen allein wegen der Lärmbelastung auf Tempo 30 reduziert werden. Der Flickenteppich von Tempo-50-Abschnitten wird mit einem flächendeckenden Tempo 30 im inneren Stadtgebiet aufgelöst, für mehr Sicherheit und eine bessere Lebensqualität in Bürstadt!

  • Urlaub auf dem Fahrrad: Radfahren in Dänemark

    Radfahren in Dänemark und Kopenhagen ist so anders, dass man sich das Hierzulande kaum vorstellen kann. Erlebnisbericht einer 1100 km Fahrradtour.

  • Stadtbus VRN Vorschlag zur Neukonzeption

    Noch ist es nur ein Vorschlag für die Neukonzeption doch gestern Abend wurde im Haupt und Finanzausschuss folgender Beschluß einstimmig beschlossen. „Der vom Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) vorgelegte Vorschlag zur Neukonzeption der Stadtbuslinien ab 2018 wird als Grundsatzbeschluss für die weitere Ausgestaltung der Stadtbuslinien festgelegt. Der Grundsatzbeschluss umfasst das Grundangebot für die Linien 652 und 653.“ Auf der städtischen Seite findet ihr diese Unterlage im Ratsinformationssystem (Allris) im Sitzungskalender bei der Tagesordnung zur öffentlichen Sitzung des Haupt und Finanzausschuß vom 6.9.2017. Wer sich die 32 Seiten gleich hier ansehen möchte bitteschön: VRN Vorschlag zur Neukonzeption      

  • Mobilität zukunftsfähig gestalten

    Mobilität ist eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität. Gleichzeitig bringt der Verkehrsbereich große Herausforderungen, aber auch wichtige Chancen für Klimaschutz, moderne Infrastruktur und eine nachhaltige Stadtentwicklung mit sich. CDU und Bündnis 90/Die Grünen stehen für eine ausgewogene und pragmatische Verkehrspolitik, die die Interessen aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer berücksichtigt und unterschiedliche Mobilitätsformen sinnvoll miteinander verbindet. Bürstadt verfügt über gute Voraussetzungen für den Radverkehr. Sichere, attraktive und gut vernetzte Rad- und Fußwege erhöhen die Alltagstauglichkeit des Fahrrads, stärken umweltfreundliche Mobilität und tragen zugleich zur Verbesserung der Lebensqualität in unserer Stadt bei. Unsere Schwerpunkte sind deshalb:

  • Urlaub auf dem Fahrrad: Radfahren in Dänemark

    Radfahren in Dänemark und Kopenhagen ist so anders, dass man sich das Hierzulande kaum vorstellen kann. Erlebnisbericht einer 1100 km Fahrradtour.

  • Stadtbus VRN Vorschlag zur Neukonzeption

    Noch ist es nur ein Vorschlag für die Neukonzeption doch gestern Abend wurde im Haupt und Finanzausschuss folgender Beschluß einstimmig beschlossen. „Der vom Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) vorgelegte Vorschlag zur Neukonzeption der Stadtbuslinien ab 2018 wird als Grundsatzbeschluss für die weitere Ausgestaltung der Stadtbuslinien festgelegt. Der Grundsatzbeschluss umfasst das Grundangebot für die Linien 652 und 653.“ Auf der städtischen Seite findet ihr diese Unterlage im Ratsinformationssystem (Allris) im Sitzungskalender bei der Tagesordnung zur öffentlichen Sitzung des Haupt und Finanzausschuß vom 6.9.2017. Wer sich die 32 Seiten gleich hier ansehen möchte bitteschön: VRN Vorschlag zur Neukonzeption