Jeden Tag werden in Deutschland immer noch 25 Hektar an Grün- und Ackerflächen für neue Siedlungen und Straßen versiegelt – das entspricht etwa 35 Fußballfeldern. Der Erhalt von Kultur- und Freiflächen muss Vorrang haben vor der Erschließung neuer Bau- und Industriegebiete. Gerade in Bürstadt ist das Flächenwachstum an seine Grenzen gekommen, wir spüren den Druck, wenn wertvolles Ackerland für immer unter Beton und Asphalt verschwindet oder das Freizeitkickergelände immer wieder zur Disposition steht. Für uns ist klar: Innenentwicklung hat immer Vorrang vor Außenentwicklung. Wir schaffen mehr Wohnraum in
der Kernstadt. Statt neue Baugebiete „auf der grünen Wiese“ auszuweisen, erfassen wir systematisch Baulücken im Stadtgebiet und gehen aktiv auf die Eigentümerinnen zu, um diese Potentiale für neuen Wohnraum zu mobilisieren. Wir fördern Aufstockung und Nachverdichtung: Anstatt in die Breite zu wachsen, wächst Bürstadt intelligent in die Höhe. Indem wir unsere Stadt von innen heraus erneuern, schützen wir
unsere wertvollen Freiflächen und schaffen gleichzeitig eine lebendige, kompakte Stadt der kurzen Wege. Dieser verantwortungsvolle Umgang mit Grund und Boden ist der beste Schutz für unsere Heimat.