Johannes Braun

Liebe Freund*innen,

mein Name ist Johannes Braun. Der Teil eines Rades, der mich am besten beschreibt, ist das Tretlager, denn hier wird menschliche Energie frei und in zielgerichtete, effiziente Fort-Bewegung umgewandelt. Gerne nutze ich das Rad in meiner Freizeit und auf dem Weg zur Arbeit. Ich bin seit Ende 2019 Mitglied bei den Grünen in Bürstadt.

Ich bin 1972 in Landau geboren und in einem kleinen Ort in der Pfalz aufgewachsen. Nach meiner Ausbildung zum Energieelektroniker habe ich meinen Zivildienst in einer Behinderteneinrichtung in Mannheim absolviert. Während dieser Zeit war ich auch sehr aktiv in der Jugendarbeit der Kirche und habe u. a. eine inklusive Ferienfreizeit initiiert.

Auf dem zweiten Bildungsweg habe ich dann mein Abitur nachgeholt. Anschließend habe ich in Heidelberg Physik studiert und promoviert. Heute leite ich den Bereich der Produktprüfungen in einem weltweit tätigen Mannheimer Unternehmen. Seit 2015 lebe ich in Bürstadt zusammen mit meiner Frau und meinen beiden Jungs (16 und 11 Jahre alt), zuerst in Bobstadt und nun im Sonneneck.

Das Thema Energie faszinierte mich schon als kleines Kind, noch heute zeugen erste Kinderbilder von Atomkraftwerken davon. Natürlich hat sich dieser Schwerpunkt mit zunehmendem Alter und Erkenntnisgewinn deutlich geändert, denn seit über zehn Jahren beschäftige ich mich mit der Photovoltaik, was vor ca. 5 Jahren zur aktiven Mitarbeit in der Bürgersolarberatung Bergstraße führte. Aber auch im Bereich umweltgerechter Verkehr und Elektromobilität sowie Energieeffizienz fühle ich mich zu Hause und gebe gerne mein Wissen und meine Erfahrungen weiter.

Von diesen grünen Themen bin ich überzeugt und sehe aktuell viel Potential für die Zukunft:
Wir müssen hier aktiv handeln und dürfen nicht warten bis auch der letzte Skeptiker überzeugt ist. Klimaschutz beginnt hier und heute und wir alle können dazu eine gehörige Portion beitragen!

In der heutigen Gesellschaft dienen Falschinformationen in erster Linie um Zwietracht zu schüren und am Ende persönliche Interessen durchzusetzten. Hier möchte ich durch mein persönliches Fachwissen dazu beitragen, dass wir wieder zu einer faktenbasierten Diskussion finden und am Ende Entscheidungen zum Wohle aller (und nicht zum Vorteil einzelner) treffen. Und genau dafür setze ich mich in Bürstadt ein.

Als Ü50 sehe ich sehr deutlich, dass meine Generation den Jungen sehr viel Altlasten überlässt, z.B. Klimawandel, Atommüll, marode Infrastuktur, unterfinanzietes Rentensystem, etc. Aktuell spart die Politik in erster Linie an der Jugend und bürdet ihr auch noch alle Kosten auf. Hier wird wird es Zeit für eine neue Gerechtigkeit und Zusammenhalt über die Generationen hinweg. Wir „Alten“ haben nicht das Recht uns auf Kosten der Jungen auszuruhen!

Johannes